Freelancer sind keine Ressourcen

Wir haben expertmatch mit der Mission gegründet, einen transparenten Prozess in der Vermittlung von Freelancern zu etablieren und dazu beizutragen, dass ein sinnvoller Match zwischen Projektauftraggeber und Freelancer stattfindet.

Unsere Story

Dirk
Jonas
Jonathan

Wir haben vor der Gründung von expertmatch zusammen einige Jahre für ein Corporate Innovation Lab gearbeitet. Unser Fokus lag auf der Entwicklung von technologiebasierten Geschäftsmodellen im Bereich B2B und B2C im Mobility Bereich. Eine große Herausforderung war es, offene Positionen im Bereich Software Development mit neuen Teammitgliedern zu besetzen und Projekte innerhalb der Deadlines erfolgreich umzusetzen. Da uns dies nicht immer gelang, haben wir immer häufiger auf die Unterstützung von Tech-Freelancern zurückgegriffen. Den richtigen Freelancer zu finden, ist jedoch gar nicht so einfach. Man hat eigentlich nur die Wahl zwischen anstrengenden Personaldienstleistern oder Marktplätzen mit tausenden von Suchergebnissen, beide Lösungen sind sowohl für Unternehmen als auch Freelancer nicht attraktiv. Befragt man heute einen Freelancer nach den drei Top-No-Go´s bei Projektanfragen, so nennt er folgende Punkte:

  1. Die Projektanfrage passt nicht zum eigenen Profil
  2. Die Stundensatzerwartung wird nicht erfüllt
  3. Schlechte Erfahrungen mit Vermittlern / Personaldienstleistern

Aus unserer eigenen, unzufriedenstellender Erfahrung heraus als Kunden, wollten wir den Markt auch als Tech-Freelancer kennenlernen und haben darauf unsere Profile bei verschiedenen Anbietern hinterlegt.

Unsere Begeisterung von Tag 1 an war unbeschreiblich, als wir auf einmal eine Flut von Projektanfragen verschiedener Vermittler erhielten. An einem Worst-Case-Tag im Januar 2018 erhielten wir ganz genau 32 Anfragen für Projekte von verschiedenen Dienstleistern. Fast immer fanden die Vermittlungsanfragen nach demselben Muster statt: Uns wurde ein Projekt mit Sprachen, Frameworks, Technologien, Stundensatz und Einsatzort angeboten, die wir bereits vorab ausgeschlossen hatten. Uns kontaktierten mehrfach am Tag aufdringliche Recruitment Manager des gleichen Personaldienstleisters und wollten uns bei verschiedenen Projekte vorstellen, ohne sich vorab untereinander abzustimmen. Wir erfuhren vor den Interviews mit den Kunden keine Details zu dem Projekt, dem Unternehmen oder dem Entwicklerumfeld.

Und das Beste: Wir wurden immer nur als „Ressourcen“ bezeichnet, die Recruitment Manager hatten eigentlich keine Ahnung von den geforderten Skills und konnten auf unsere Nachfragen nicht antworten. Wie auch, wenn sie nicht einmal die geforderten Technologien richtig aussprechen konnten. In großen Teilen kamen wir uns vor wie in einem Hinterhof auf einem Gebrauchtwagenmarkt. Wir nahmen in diesem Fall jedoch die Rolle der Privatperson, die ihr Auto verkaufen möchte und gleichzeitig das Objekt des Fahrzeuges ein. Dem Kunden wurde ein atemberaubender Tech-Freelancer mit vielseitigen Skills vorgestellt, uns das spannende und total attraktive Projekt in einem hochmodernen Entwicklerfeld versprochen. Beide Aussagen traten am Ende nicht ein. Im Gegenteil, immer wieder sollten die bereits vorab kommunizierte Stundensätze um einen erheblichen Betrag „gedrückt“ werden. Wir wurden von den Vermittlern nur noch als „Ressource“ bezeichnet und im Stundentakt telefonisch „genervt“, ob wir denn nun endlich das Projekt annehmen und wir uns nicht so anstellen sollen, wenn wir die geforderte Technologie nicht beherrschen. Es ging den Personaldienstleistern nur um das schnelle Geschäft – Hauptsache vermittelt – mit möglichst hoher Marge für den Vermittler.

Je intensiver wir uns mit diesem Markt beschäftigten und uns auch mit verschiedenen Freelancern offen austauschten, desto mehr mussten wir feststellen, wie frustrierend, Zeit- und Nervenaufreibend der Prozess der Projektvermittlung ist.

Wir wussten, so kann es nicht weitergehen und so kamen wir zur Gründung unserer eigenen Vermittlungsplattform – expertmatch. Weg von der Betrachtung eines Tech-Freelancers als „Ressource“, welche möglichst billig ein- und teuer verkauft wird. Hin zu einer auf Tech-Freelancer fokussierten Plattform, die transparent ihre Marge kommuniziert, eine detaillierte Projektbeschreibung bietet, kein Nachverhandeln von Stundensätzen erfordert und ganz besonders wichtig, auf aufdringliche Vermittler verzichtet.

Also begannen wir Anfang 2018 eine Technologie zu entwickeln, mit der wir Tech-Freelancern helfen können ein Projekt zu finden, das sie wirklich begeistert. Nach vielen Versuchen und Fehlern entschieden wir uns für ein Marktplatzmodell, das traditionelle Vermittler durch digitale Tools ersetzt, um so den Prozess einfacher, transparenter und schneller zu machen. Unsere Vision ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Tech-Freelancer aus der ganzen Welt das alte Vermittlungssystem durchbrechen können und die Wertschätzung erfahren, die sie wirklich verdienen.

Im Jahr 2018 starteten wir aus der Küche von Dirk in Köln unseren Marktplatz. Lediglich eine Handvoll von Personen haben die Plattform in den ersten Wochen genutzt. Als das erste Projekt vermittelt wurde, wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir haben expertmatch mit dem Ziel gegründet, die Vermittlung von Tech-Freelancern für alle Beteiligten transparenter und fair zu gestalten. Wir arbeiten ununterbrochen an der Verbesserung des Vermittlungsprozesses und vermitteln täglich Tech-Freelancer in verschiedene Bereiche.

Unser Job ist es dein nächstes Projekt zu finden und dafür zu sorgen, dass du nicht nur als „Ressource“ betrachtet wirst. Qualität, Wertschätzung und Transparenz – das sind die Werte, die wir bei der Vermittlung von Tech-Freelancern leben. Wir hoffen, dass wir auch dir dabei helfen können ein Projekt zu finden, das dich wirklich begeistert.

Dirk FranzkeCo-Founder
Jonas HoltorfCo-Founder
Jonathan KlinkhammerCo-Founder
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